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Zuordnungen und ihre Darstellungen

Weg und Zeit, Menge und Preis: Zusammenhänge in Tabelle, Graph und Worten.

Benötigte Grundlagen

Diese Themen kommen in diesem Kapitel vor und wurden vorher schon erklärt. Wenn dir eines davon unsicher vorkommt, frisch es kurz auf, sonst leg direkt los.

Einführung

Je länger die Fahrt, desto weiter der Weg. Je mehr Brötchen, desto höher der Preis. Je später der Tag, desto wärmer (oder kälter). Überall hängen Größen voneinander ab, die Mathematik nennt das Zuordnungen. Hier lernst du ihre drei Sprachen: Worte, Tabellen und Graphen, und wie du zwischen ihnen übersetzt.

Das kannst du nach diesem Kapitel

  • Zuordnungen in Alltagssituationen erkennen und beschreiben (Weg–Zeit, Menge–Preis, Zeit–Temperatur …).

  • Zuordnungen als Wertetabelle und als Graph darstellen.

  • zwischen verbaler Beschreibung, Tabelle und Graph wechseln.

  • Graphen interpretieren: Wo steigt, fällt, stagniert etwas?

Was ist eine Zuordnung?

Eine Zuordnung verbindet zwei Größen: Jedem Wert der ersten Größe wird ein Wert der zweiten zugeordnet. Man schreibt sie mit einem Pfeil:

Anzahl Bro¨tchen  ⟼  Preis5↦2,00\text{Anzahl Brötchen} \;\longmapsto\; \text{Preis} \qquad\qquad 5 \mapsto 2{,}00

(Die Preise sind hier in Euro angegeben.)

Die drei Darstellungsformen

1. Verbale Beschreibung: „Ein Brötchen kostet 4040 Cent. Der Preis wächst mit jedem weiteren Stück um 4040 Cent."

2. Wertetabelle:

Anzahl12510
Preis (€)0,400,802,004,00

3. Graph: Jedes Wertepaar wird ein Punkt im , erste Größe auf der xx-Achse, zweite auf der yy-Achse. Das Bild unten zeigt das an einem Beispiel mit runderen Zahlen.

Jede Form hat Stärken: Worte erklären den Zusammenhang, die Tabelle liefert exakte Werte, der Graph zeigt den Verlauf auf einen Blick.

xy123451234567

Ein zweites Beispiel mit Zahlen: Hier wird jedem Wert sein Doppeltes zugeordnet, 1→21\to2, 2→42\to4, 3→63\to6. Jedes Wertepaar (x∣y)(x\mid y) wird zu einem Punkt; so macht der Graph den Verlauf einer Zuordnung auf einen Blick sichtbar.

Graphen richtig lesen

  • Steigt der Graph → die zweite Größe wächst.
  • Fällt er → sie nimmt ab.
  • Waagerecht → sie bleibt konstant (z. B. Temperatur nachts unverändert).

Verbinden oder nicht? Punkte darfst du nur verbinden, wenn Zwischenwerte sinnvoll sind: bei einer Temperaturkurve ja (auch um 14:3014{:}30 Uhr gab es eine Temperatur), bei „Anzahl Brötchen ↦\mapsto Preis" eigentlich nicht (2,52{,}5 Brötchen kauft niemand).

Die Faustregel dahinter

Frage dich: Gibt es die Zwischenwerte in Wirklichkeit?

  • Ja → verbinden. Zeit, Länge, Temperatur, Gewicht laufen stufenlos; zwischen zwei Messpunkten existieren unendlich viele Werte.
  • Nein → nur Punkte zeichnen. Anzahlen von Dingen springen von 11 auf 22, dazwischen ist nichts.

Warum das mehr als Formsache ist: Eine durchgezogene Linie behauptet, dass es Zwischenwerte gibt. Bei „Anzahl Kinobesucher ↦\mapsto Einnahmen" würde die Linie also ablesbar machen, was 3,73{,}7 Besucher einbringen, eine Aussage, die keinen Sinn ergibt.

Prüfe dich: Der Graph kann etwas, was eine Wertetabelle nicht kann. Was ist das, und wovon hängt ab, ob du es überhaupt nutzen darfst?

Versuch es erst aus dem Kopf.

Was der Graph kann: Er liefert dir Werte, die nie gemessen wurden.

  • Zwischen den Punkten: Bei der Kerze stand 1515 Minuten in keiner Tabellenspalte, am Graphen liest du trotzdem etwa 15,515{,}5 cm ab.
  • Über die Punkte hinaus: Verlängerst du die Linie, kannst du sogar abschätzen, wann die Kerze ganz heruntergebrannt ist.

In der Tabelle stehen nur die gemessenen Paare, mehr gibt sie nicht her. Genau das ist die Stärke des Graphen gegenüber den beiden anderen Sprachen.

Und wovon hängt es ab? Davon, ob die Zwischenwerte in Wirklichkeit existieren, also von genau der Frage, die auch über das Verbinden entscheidet.

  • Zeit, Länge, Temperatur, Gewicht laufen stufenlos → ablesen erlaubt.
  • Anzahlen springen von 11 auf 22 → nicht ablesen. Zwischen zwei Punkten steht dort nichts, was man ablesen könnte; 2,72{,}7 Eiskugeln gibt es nicht.

Der Zusammenhang in einem Satz: Die Linie ist die Erlaubnis zum Ablesen, und du darfst sie nur ziehen, wenn es die Zwischenwerte wirklich gibt.

Von der Tabelle zum Graphen

Ein Kerzenexperiment: Nach dem Anzünden wird die Kerzenhöhe gemessen. Stelle die Tabelle als Graph dar und beschreibe den Verlauf.

Zeit (min)0102030
Höhe (cm)20171411
  1. 1

    Was wird welcher Achse zugeordnet? Die Zuordnung lautet „Zeit ↦\mapsto Höhe", die Zeit ist also die erste Größe.

    • xx-Achse (waagerecht): Zeit in Minuten
    • yy-Achse (senkrecht): Höhe in Zentimetern

    Die Reihenfolge ist nicht beliebig: Die erste Größe der Zuordnung kommt immer nach rechts, die zugeordnete nach oben.

  2. 2

    Schritt 1: Die Achsen einteilen. Schau dir die Wertebereiche an:

    • Zeit: 00 bis 3030 min → eine Einteilung in 1010-er Schritten passt.
    • Höhe: 1111 bis 2020 cm → eine Einteilung in 55-er oder 22-er Schritten passt.

    Beschrifte beide Achsen mit Größe und Einheit, ohne das ist ein Graph nicht lesbar.

  3. 3

    Schritt 2: Die Wertepaare als Punkte eintragen. Jede Tabellenspalte wird ein Punkt:

    (0∣20),(10∣17),(20∣14),(30∣11)(0 \mid 20), \quad (10 \mid 17), \quad (20 \mid 14), \quad (30 \mid 11)

    Lies die Klammer so: erst der xx-Wert (nach rechts), dann der yy-Wert (nach oben).

  4. 4

    Schritt 3: Verbinden, oder nicht? Hier die entscheidende Überlegung: Gibt es Zwischenwerte?

    Ja. Auch nach 1515 Minuten hatte die Kerze eine bestimmte Höhe. Wir haben sie nur nicht gemessen. Die Zeit läuft stufenlos.

    Also dürfen die Punkte verbunden werden.

  5. 5

    Schritt 4: Den Verlauf beschreiben. Der Graph fällt, die Höhe nimmt mit der Zeit ab. Das passt zur Sache: Die Kerze brennt herunter.

    Wie schnell? Vergleiche die Abstände:

    20→17→14→1120 \to 17 \to 14 \to 11

    Jedes Mal 33 cm pro 1010 Minuten. Der Abfall ist immer gleich groß, deshalb liegen alle Punkte auf einer Geraden.

  6. 6

    Schritt 5: Aus dem Graphen etwas Neues ablesen. Genau dafür lohnt sich die Darstellung:

    Wie hoch ist die Kerze nach 1515 Minuten? Zwischen 1717 und 1414 cm, also etwa 15,515{,}5 cm.

    Wann ist sie ganz heruntergebrannt? Verlängere die Gerade gedanklich bis zur xx-Achse: Von 1111 cm bei 3030 min braucht es noch knapp 3737 Minuten bis auf 00, also nach ungefähr 6767 Minuten insgesamt.

    Solche Vorhersagen sind der eigentliche Nutzen eines Graphen, in der Tabelle stehen sie nicht.

  7. 7

    Schritt 6: Kontrolle. Prüfe zwei Dinge:

    Liegen alle vier Punkte auf einer Linie? Ja ✓. Das muss so sein, weil der Abfall konstant 33 cm pro 1010 min beträgt.

    Passt die Richtung zur Sachlage? Eine brennende Kerze wird kürzer, der Graph muss also fallen ✓ Ein steigender Graph wäre sofort als falsch erkennbar.

Die vier Punkte (0∣20)(0|20), (10∣17)(10|17), (20∣14)(20|14) und (30∣11)(30|11) liegen auf einer fallenden Geraden: Die Kerze wird pro 1010 Minuten um 33 cm kürzer.

Zum Mitnehmen: Erste Größe nach rechts, zugeordnete nach oben. Verbinden ist erlaubt, wenn Zwischenwerte real existieren, und der fertige Graph erlaubt Ablesungen, die in der Tabelle fehlen.

Einen Graphen erzählen

Der Graph von Bens Schulweg zeigt die Entfernung von zu Hause: erst steil steigend, dann 5 Minuten waagerecht, dann flacher steigend bis zur Schule. Was ist passiert?

  1. 1

    Was zeigt der Graph? Auf der yy-Achse steht die Entfernung von zu Hause, auf der xx-Achse die Zeit.

    Das ist wichtig zu klären: Der Graph zeigt nicht, wo Ben ist, sondern wie weit weg er ist. Und die Steigung verrät, wie schnell er sich entfernt.

    GraphBedeutung
    steigt steilentfernt sich schnell
    steigt flachentfernt sich langsam
    waagerechtEntfernung bleibt gleich
  2. 2

    Schritt 1: Den ersten Abschnitt deuten. „Steil steigend" heißt: Die Entfernung wächst schnell.

    Ben bewegt sich zügig von zu Hause weg: er läuft schnell oder fährt vielleicht mit dem Rad.

  3. 3

    Schritt 2: Den waagerechten Abschnitt deuten. Hier liegt der interessanteste Teil der Aufgabe.

    Waagerecht bedeutet: Die Entfernung ändert sich nicht, 55 Minuten lang bleibt Ben gleich weit von zu Hause entfernt.

    Am wahrscheinlichsten: Er steht still. Vielleicht wartet er an der Ampel, an der Bushaltestelle oder auf einen Freund.

    Ein häufiger Deutungsfehler: „Waagerecht heißt, er geht gleichmäßig weiter." Das stimmt nicht, dann würde die Entfernung ja weiter wachsen, der Graph also steigen.

  4. 4

    Schritt 3: Den dritten Abschnitt deuten. „Flacher steigend" heißt: Die Entfernung wächst wieder, aber langsamer als am Anfang.

    Ben geht weiter, aber gemächlicher. Vielleicht ist er außer Puste, oder er geht jetzt mit dem Freund zusammen und die beiden trödeln.

  5. 5

    Schritt 4: Die Geschichte zusammensetzen.

    „Ben startet zu Hause und läuft zunächst schnell los. Nach einiger Zeit hält er 55 Minuten an, etwa an einer Ampel oder um auf jemanden zu warten. Danach setzt er seinen Weg langsamer fort, bis er die Schule erreicht."

  6. 6

    Schritt 5: Eine Kontrollüberlegung. Prüfe, ob deine Geschichte zu jedem Abschnitt passt.

    Wäre Ben umgekehrt und nach Hause zurückgegangen, müsste der Graph irgendwo fallen: die Entfernung würde kleiner. Das tut er aber nirgends.

    Also war Ben durchgehend auf dem Hinweg ✓ Diese Prüfung schützt davor, in die Geschichte Dinge hineinzulesen, die der Graph gar nicht hergibt.

  7. 7

    Schritt 6: Was der Graph nicht verrät. Zwei Dinge lassen sich nicht ablesen:

    • Welchen Weg Ben genommen hat. Der Graph zeigt nur die Entfernung, nicht die Richtung: Ben könnte auch einen Bogen gelaufen sein.
    • Warum er angehalten hat. Die 55 Minuten Pause sind Tatsache, der Grund ist Vermutung.

    Bei solchen Aufgaben ist das die Kunst: genau so viel erzählen, wie der Graph hergibt, und Vermutungen als Vermutungen kennzeichnen.

Ben läuft zuerst schnell los, macht dann 55 Minuten Pause (Entfernung bleibt konstant) und geht anschließend langsamer weiter bis zur Schule.

Zum Mitnehmen: Die Steigung erzählt die Geschichte, steil bedeutet schnell, flach langsam, waagerecht Stillstand. Ein fallender Abschnitt würde bedeuten, dass er zurückgeht.

Typischer Fehler

Im Graphen „Anzahl Eiskugeln ↦ Preis" werden die Punkte zu einer durchgezogenen Linie verbunden und der Preis für 2,7 Kugeln abgelesen.

Zwischenwerte müssen im Sachzusammenhang existieren! Eiskugeln gibt es nur ganzzahlig, der Wert „2,7 Kugeln" ist sinnlos, auch wenn die Linie ihn hergibt. Entscheide vor dem Verbinden: Sind Zwischenwerte real (Zeit, Temperatur, Füllmenge) oder nicht (Anzahl Personen, Stückzahlen)?

Übung 1

leicht

Eine Gärtnerei verkauft Erde für 3 € pro Sack. Lege eine Wertetabelle für 1, 2, 3, 5 und 10 Säcke an.

Tipp anzeigen

Preis = Anzahl mal 3 €.

Lösung anzeigen
Säcke123510
Preis (€)3691530
Detaillierte Schritterklärung anzeigen

Hier wird jeder Schritt einzeln erklärt, vor allem, warum er gemacht wird.

Erklärungstiefe

✦ Empfohlen: Standard – Die normale Erklärungstiefe passt zum Einstieg.

  1. 1

    Die Zuordnungsvorschrift erkennen

    Jedem Sack-Anzahl-Wert wird ein Preis zugeordnet: Anzahl ↦\mapsto Anzahl ⋅  3\cdot \; 3 €.

  2. 2

    Wertetabelle füllen

    Für 1,2,3,5,101, 2, 3, 5, 10 Säcke: 3,6,9,15,303, 6, 9, 15, 30 €.

    Zwischenergebnis

    3∣6∣9∣15∣303 \mid 6 \mid 9 \mid 15 \mid 30

  3. 3

    Die Proportionalität festhalten

    Doppelte Säcke, doppelter Preis; alle Quotienten Preis/Anzahl sind 33: Die Zuordnung ist mit k=3k = 3 €/Sack.

Übung 2

mittel

Die Wassertiefe eines Planschbeckens: Von 14:00 bis 14:10 steigt sie gleichmäßig von 0 auf 30 cm, bleibt bis 16:00 konstant, und sinkt danach bis 16:30 gleichmäßig auf 0. Skizziere den Graphen und beschreibe, was real passiert.

Tipp anzeigen

Drei Abschnitte: steigend, waagerecht, fallend.

Lösung anzeigen

Graph: Gerade von (14:00∣0)(14{:}00 \mid 0) auf (14:10∣30)(14{:}10 \mid 30), waagerecht bis (16:00∣30)(16{:}00 \mid 30), fallende Gerade bis (16:30∣0)(16{:}30 \mid 0).

Geschichte: 10 Minuten einlaufen lassen, knapp 2 Stunden planschen, dann in 30 Minuten abpumpen/auslaufen lassen.

Detaillierte Schritterklärung anzeigen

Hier wird jeder Schritt einzeln erklärt, vor allem, warum er gemacht wird.

Erklärungstiefe

✦ Empfohlen: Standard – Die normale Erklärungstiefe passt zum Einstieg.

  1. 1

    Die drei Phasen aus dem Text lesen

    Phase 1: 14:0014{:}00–14:1014{:}10 steigt die Tiefe gleichmäßig 0→300 \to 30 cm. Phase 2: bis 16:0016{:}00 konstant 3030 cm. Phase 3: bis 16:3016{:}30 gleichmäßig zurück auf 00.

  2. 2

    Den Graphen stückweise zeichnen

    Achsen: Zeit (waagerecht), Tiefe in cm (senkrecht). Gerade von (14:00∣0)(14{:}00 \mid 0) nach (14:10∣30)(14{:}10 \mid 30), waagerechtes Stück bis (16:00∣30)(16{:}00 \mid 30), fallende Gerade bis (16:30∣0)(16{:}30 \mid 0).

  3. 3

    Den Graphen als Geschichte erzählen

    Real: 1010 Minuten Wasser einlaufen lassen, knapp zwei Stunden Planschen bei vollem Becken, dann in 3030 Minuten abpumpen oder auslaufen lassen.

Übung 3

schwer

Bei welchen Zuordnungen dürfen die Punkte im Graphen verbunden werden? Begründe. a) Zeit ↦ Körpergröße eines Kindes b) Anzahl Kinobesucher ↦ Einnahmen c) Fahrzeit ↦ zurückgelegter Weg d) Schuhgröße ↦ Anzahl der Kinder mit dieser Größe

Tipp anzeigen

Existieren Zwischenwerte in der Realität?

Lösung anzeigen

a) Ja, die Größe wächst kontinuierlich, jeder Zeitpunkt hat eine Größe.

b) Nein, halbe Besucher gibt es nicht (Linie höchstens als Lesehilfe).

c) Ja, auch nach 12,5 Minuten wurde ein Weg zurückgelegt.

d) Nein. Das ist eher ein Säulendiagramm: Schuhgrößen sind feste Kategorien.

Detaillierte Schritterklärung anzeigen

Hier wird jeder Schritt einzeln erklärt, vor allem, warum er gemacht wird.

Erklärungstiefe

✦ Empfohlen: Standard – Die normale Erklärungstiefe passt zum Einstieg.

  1. 1

    Das Kriterium: Gibt es Zwischenwerte?

    Verbinden ist erlaubt, wenn JEDER Zwischenwert auf der Rechtsachse einen Sinn hat, die Linie behauptet ja für jeden Punkt dazwischen einen Wert.

  2. 2

    a) und c): kontinuierliche Größen

    a) Körpergröße über der Zeit: Ja, das Kind hat zu JEDEM Zeitpunkt eine Größe, das Wachsen läuft ohne Sprünge. c) Weg über der Fahrzeit: Ja, auch nach 12,512{,}5 Minuten ist ein Weg zurückgelegt.

  3. 3

    b) und d): diskrete Größen

    b) Kinobesucher: Nein, halbe Besucher gibt es nicht; höchstens eine gestrichelte Linie als Lesehilfe. d) Schuhgröße ↦\mapsto Kinderzahl: Nein. Schuhgrößen sind feste Kategorien, hier passt ein Säulendiagramm.

Zusammenfassung

Zuordnungen verbinden zwei Größen (x↦yx \mapsto y) und sprechen drei Sprachen: Worte, Tabelle, Graph. Der Graph zeigt den Verlauf (steigend, fallend, konstant) und seine Steilheit das Tempo der Änderung. Verbunden wird nur, wenn Zwischenwerte real existieren. Das Übersetzen zwischen den Darstellungen ist die Kernkompetenz für alles, was mit Funktionen kommt.