Geometrie
Dreiecke: Arten, Innenwinkelsatz und Dreiecksungleichung
Dreiecke klassifizieren, den Innenwinkelsatz anwenden und prüfen, wann ein Dreieck existiert.
Benötigte Grundlagen
Diese Themen kommen in diesem Kapitel vor und wurden vorher schon erklärt. Wenn dir eines davon unsicher vorkommt, frisch es kurz auf, sonst leg direkt los.
Einführung
Warum sind Strommasten, Kräne und Fahrradrahmen voller Dreiecke? Weil das Dreieck die stabilste Form der Technik ist! Und mathematisch steckt es voller Gesetzmäßigkeiten: Seine Innenwinkel ergeben immer dieselbe Summe, und nicht aus jeder Seiten-Kombination lässt sich überhaupt ein Dreieck bauen.
Das kannst du nach diesem Kapitel
Dreiecke nach Seiten (gleichseitig, gleichschenklig, unregelmäßig) und nach (spitz-, recht-, stumpfwinklig) klassifizieren.
den Innenwinkelsatz () anwenden und begründen.
mit der Dreiecksungleichung prüfen, ob drei Seitenlängen ein Dreieck ergeben.
Dreiecke skizzieren und beschriften (Ecken , Seiten : Winkel ).
Die Dreiecks-Grammatik
Bevor es um Dreiecksarten geht, brauchst du eine gemeinsame Sprache. Denn in Aufgaben steht oft nur „berechne ", und dann musst du sofort wissen, welcher gemeint ist.
Die Benennungsregel
- Die Ecken heißen , , und werden gegen den Uhrzeigersinn beschriftet.
- Die Seiten heißen , , , jede Seite trägt den Kleinbuchstaben der Ecke, die ihr gegenüberliegt.
- Die Winkel heißen , , , jeder Winkel sitzt an der gleichnamigen Ecke.
Warum Seite und Ecke gegenüberliegen
Das wirkt zunächst umständlich, warum liegt nicht an ? Weil diese eindeutig ist: An der Ecke treffen sich zwei Seiten, gegenüber liegt aber genau eine.
Der Vorteil zeigt sich später ständig: „Die längste Seite liegt dem größten Winkel gegenüber" wird zu dem knappen Satz „ ist am längsten, wenn am größten ist".
Merkhilfe: Großbuchstabe = Ecke, gleicher Kleinbuchstabe = die Seite gegenüber, griechischer Buchstabe = der Winkel dort.
Dreiecksarten
Man ordnet Dreiecke nach Seiten und nach . Die vier häufigsten Formen siehst du in den Bildern unten, gleiche Seiten sind mit gleichen Strichen markiert, ein rechter Winkel mit einem .
Nach den Seiten:
- gleichseitig: alle drei Seiten gleich lang (dann sind auch alle Winkel ).
- gleichschenklig: (mindestens) zwei Seiten gleich lang, die Basiswinkel an der dritten Seite sind gleich groß.
- unregelmäßig (allgemein): alle Seiten verschieden.
Nach den Winkeln: spitzwinklig (alle Winkel ), rechtwinklig (genau ein rechter Winkel), stumpfwinklig (genau ein stumpfer Winkel). Beide Einteilungen lassen sich kombinieren.
Warum die Basiswinkel gleich groß sind
Das steht oben als Tatsache, aber warum ist es so? Falte das gleichschenklige Dreieck gedanklich so, dass die beiden Schenkel aufeinanderfallen. Weil sie gleich lang sind, kommt dabei auch das eine Ende der Basis genau auf das andere zu liegen. Damit deckt der eine Basiswinkel den anderen, und was sich deckt, ist gleich groß.
Beim gleichseitigen Dreieck greift dasselbe Argument gleich zweimal, egal welche zwei Seiten du als Schenkel ansiehst. Deshalb sind dort alle drei Winkel gleich.
Das ist ein anschauliches Argument, kein förmlicher Beweis, den führst du in Klasse 7, wenn du lernst, wann zwei Dreiecke deckungsgleich sind. Nachprüfen kannst du es aber sofort: Schneide ein gleichschenkliges Dreieck aus Papier aus und falte es einmal längs.
allgemeines Dreieck
Ein allgemeines Dreieck: drei verschieden lange Seiten und drei verschiedene . Keine Seite ist ausgezeichnet.
gleichseitiges Dreieck
Beim gleichseitigen Dreieck sind alle drei Seiten gleich lang (gleiche Striche). Dann sind auch alle drei Winkel gleich. Jeder misst .
gleichschenkliges Dreieck
Ein gleichschenkliges Dreieck hat zwei gleich lange Seiten, die Schenkel (gleich markiert). Die beiden Winkel an der Basis sind dann ebenfalls gleich groß.
rechtwinkliges Dreieck
Ein rechtwinkliges Dreieck hat einen -Winkel (Quadrat-Markierung). Die beiden Seiten am rechten Winkel heißen Katheten, die längste Seite gegenüber ist die Hypotenuse.
Der Innenwinkelsatz
Zeichne irgendein Dreieck und miss seine drei . Zähle sie zusammen. Zeichne ein ganz anderes Dreieck und wiederhole das.
Du bekommst immer dasselbe Ergebnis:
Das ist erstaunlich, die Dreiecke sehen doch völlig verschieden aus. Warum gilt das ausnahmslos?
Die Begründung mit Wechselwinkeln
Hier zahlt sich das vorige Kapitel aus. Der Beweis braucht nur eine einzige Hilfslinie.
Zeichne durch die Ecke eine Parallele zur Seite (also zur gegenüberliegenden Seite ).
Jetzt hast du zwei parallele Geraden, die Seite und die neue Hilfslinie, und die Dreiecksseiten und schneiden beide. Genau die Situation aus dem Winkelkapitel:
- Die Seite schneidet die Parallelen. Der Winkel taucht an der Hilfslinie als wieder auf, gleich groß.
- Die Seite schneidet die Parallelen. Der Winkel taucht ebenso als Wechselwinkel auf.
- An der Ecke liegen nun drei Winkel nebeneinander auf der Hilfslinie: , und .
Und weil die Hilfslinie eine Gerade ist, bilden diese drei zusammen einen gestreckten Winkel:
Damit ist es bewiesen, nicht durch Messen an Beispielen, sondern für jedes Dreieck. Die Wechselwinkel gelten ja unabhängig davon, wie das Dreieck aussieht.
Was daraus sofort folgt
Ein Dreieck kann höchstens einen rechten oder stumpfen Winkel haben. Denn zwei rechte Winkel wären schon , für den dritten bliebe nichts übrig.
Zwei Winkel genügen. Kennst du zwei Winkel, ist der dritte festgelegt: . Du musst ihn nie messen.
Im gleichseitigen Dreieck ist jeder Winkel : Nach dem Faltargument von oben sind dort alle drei Winkel gleich groß, und drei gleiche Winkel ergeben zusammen , also .
Prüfe dich: Mit welcher einzigen Hilfslinie zeigt man, dass die Winkelsumme im Dreieck immer 180 Grad beträgt, und welchen Satz aus dem Winkelkapitel braucht man dafür?
Versuch es erst aus dem Kopf, am besten mit einer kleinen Skizze auf Papier.
Die Hilfslinie: eine Parallele zur Seite durch die gegenüberliegende Ecke . Mehr braucht es nicht.
Der Satz: der Wechselwinkelsatz aus dem vorigen Kapitel. Die Seiten und schneiden ja beide Parallelen, deshalb taucht an der Hilfslinie wieder auf, und ebenso.
An der Ecke liegen dann drei nebeneinander auf einer Geraden: , und . Eine Gerade ist ein gestreckter Winkel, also
Und warum gilt das für jedes Dreieck? Weil in der Begründung nirgends vorkommt, wie das Dreieck aussieht. Der Wechselwinkelsatz gilt an jeder Parallelenfigur, ob das Dreieck spitz, flach oder schief ist, spielt keine Rolle. Genau das unterscheidet einen Beweis von einer Messreihe: Nachmessen zeigt dir ein paar Dreiecke, der Beweis alle auf einmal.
Die Dreiecksungleichung
Nimm drei Stäbe: cm, cm und cm lang. Versuche, daraus ein Dreieck zu legen.
Es geht nicht. Die beiden kurzen Stäbe erreichen die Enden des langen nicht. Sie sind zusammen nur cm lang, die Lücke ist aber cm breit.
Die Bedingung
Damit ein Dreieck entsteht, muss jede Seite kürzer sein als die beiden anderen zusammen:
Warum das so sein muss
Denk an den Weg von nach . Es gibt zwei Möglichkeiten:
- direkt über die Seite ,
- über die Ecke , also über und dann .
Der direkte Weg ist immer der kürzeste, ein Umweg über einen anderen Punkt kann nie kürzer sein. Genau das sagt .
Kurz: Die Dreiecksungleichung ist nichts anderes als „die gerade Verbindung ist der kürzeste Weg".
Der schnelle Check
Du musst nicht alle drei Ungleichungen prüfen. Es genügt, die längste Seite zu betrachten:
Ist diese Bedingung erfüllt, sind die anderen beiden automatisch erfüllt, die längste Seite ist ja schon größer als jede einzelne andere.
Der Grenzfall: Bei Gleichheit (etwa ) entsteht kein Dreieck, sondern eine flache Strecke. Die Ecke läge dann genau auf der Seite ; der bei wäre , und für die anderen beiden bliebe nichts.
Und damit zurück zur Frage vom Anfang
Passen drei Stäbe zusammen, dann entsteht daraus genau eine Dreiecksform, du kannst sie drehen und umklappen, aber nicht verbiegen, ohne eine Seite zu verändern. Probier dagegen einmal ein aus vier Stäben: Das lässt sich zusammendrücken wie ein Scherengitter.
Deshalb stecken Kräne, Strommasten und Fahrradrahmen voller Dreiecke. Nicht weil Dreiecke besonders stabiles Material wären, sondern weil ihre Form durch die Seitenlängen bereits festgelegt ist. (Dass drei Seitenlängen die Form wirklich eindeutig bestimmen, wirst du in Klasse 7 beweisen.)
Dritten Winkel berechnen
In einem Dreieck sind und . Berechne .
- 1
Welcher Satz passt? Gesucht ist ein im Dreieck, zwei andere sind bekannt. Das ist genau der Fall für den Innenwinkelsatz:
Warum genügen zwei Winkel? Weil die Summe fest bei liegt. Der dritte Winkel ist damit kein freier Wert mehr, sondern eindeutig bestimmt.
- 2
Schritt 1: Die Formel nach dem Gesuchten umstellen.
- 3
Schritt 2: Werte einsetzen.
- 4
Schritt 3: Schrittweise ausrechnen. Erst die beiden bekannten Winkel zusammenzählen:
Dann von abziehen:
- 5
Schritt 4: Die Probe. Setze alle drei Winkel in den Innenwinkelsatz ein:
Diese Probe kostet Sekunden und findet jeden Rechenfehler.
- 6
Schritt 5: Das Ergebnis einordnen. Alle drei Winkel sind kleiner als :
Das Dreieck ist also spitzwinklig. Diese Zusatzinformation wird in Aufgaben oft mitgefragt.
Und eine Plausibilitätsprüfung: Alle Winkel sind positiv und kleiner als ✓ Käme ein negativer Wert heraus, wären die Angaben unmöglich gewesen (zwei Winkel dürfen zusammen nie erreichen).
, das Dreieck ist spitzwinklig.
Zum Mitnehmen: Aus zwei Winkeln folgt der dritte immer über . Die Probe ist das Aufaddieren aller drei Winkel auf .
Basiswinkel im gleichschenkligen Dreieck
In einem gleichschenkligen Dreieck beträgt der an der Spitze . Wie groß sind die beiden Basiswinkel?
- 1
Was bedeutet „gleichschenklig"? Zwei Seiten (die Schenkel) sind gleich lang. Die dritte Seite heißt Basis.
Die entscheidende Eigenschaft: Die beiden Winkel an der Basis sind gleich groß. Das ist der Schlüssel zur Aufgabe, ohne diese Information wären zwei Unbekannte nicht bestimmbar.
Die Spitze ist die Ecke, an der die beiden Schenkel zusammentreffen; dort sitzt der gegebene Winkel .
- 2
Schritt 1: Das Wissen sortieren. Nenne die beiden Basiswinkel und . Bekannt ist:
Zwei Unbekannte, aber sie sind gleich. Es bleibt also nur ein unbekannter Wert.
- 3
Schritt 2: Den Innenwinkelsatz ansetzen.
Weil ist, kannst du beide zusammenfassen:
- 4
Schritt 3: Nach umstellen und einsetzen.
Was diese bedeuten: Das ist der Anteil, den sich die beiden Basiswinkel teilen müssen.
- 5
Schritt 4: Halbieren. Weil beide Basiswinkel gleich groß sind, bekommt jeder die Hälfte:
Das Halbieren ist der Schritt, der oft vergessen wird. Dann steht als Antwort da, was für einen einzelnen Basiswinkel viel zu groß wäre.
- 6
Schritt 5: Die Probe.
- 7
Schritt 6: Plausibilität. Der Winkel an der Spitze ist mit recht klein, das Dreieck ist also schmal und hoch. Bei so einer Form müssen die Basiswinkel groß sein, und passt dazu ✓
Eine nützliche Gegenprobe im Kopf: Wäre die Spitze , kämen für die Basiswinkel ebenfalls heraus, das gleichseitige Dreieck. Weil unsere Spitze kleiner als ist, müssen die Basiswinkel größer als sein ✓
Beide Basiswinkel betragen .
Zum Mitnehmen: „Gleichschenklig" liefert die zusätzliche , erst dadurch ist die Aufgabe lösbar. Rechne den Rest zu aus und halbiere ihn auf die beiden gleichen Winkel.
Dreiecksungleichung prüfen
Kann es ein Dreieck mit den Seitenlängen cm, cm und cm geben?
- 1
Was ist zu prüfen? Ob sich aus diesen drei Längen überhaupt ein Dreieck legen lässt. Dafür gibt es die Dreiecksungleichung: Jede Seite muss kürzer sein als die beiden anderen zusammen.
Vorüberlegung: cm ist mehr als doppelt so lang wie die anderen Seiten. Das sieht kritisch aus.
- 2
Schritt 1: Die längste Seite bestimmen. Vergleiche die drei Werte:
Die längste Seite ist cm.
Warum nur diese zählt: Wenn schon die längste Seite die Bedingung erfüllt, tun es die kürzeren automatisch. Es genügt also eine Prüfung statt drei.
- 3
Schritt 2: Die beiden kürzeren Seiten addieren.
- 4
Schritt 3: Vergleichen. Die Bedingung verlangt, dass diese Summe größer als die längste Seite ist:
Die Bedingung ist verletzt.
- 5
Schritt 4: Die Antwort formulieren. Es kann kein Dreieck mit diesen Seitenlängen geben.
Warum nicht, anschaulich: Lege die -cm-Seite hin. Von ihrem einen Ende reicht der -cm-Stab, vom anderen der -cm-Stab. Zusammen überbrücken sie nur cm. Es bleibt eine Lücke von cm. Die beiden Stäbe treffen sich nie.
- 6
Schritt 5: Der Grenzfall zum Vergleich. Was wäre bei cm?
Auch dann entsteht kein Dreieck: Die beiden kurzen Seiten würden flach auf der langen liegen, alle drei Punkte auf einer Geraden. Man nennt das ein „entartetes" Dreieck.
Erst ab cm (etwa cm) entsteht eine echte Dreiecksfläche.
Nein, ein solches Dreieck gibt es nicht, denn .
Zum Mitnehmen: Prüfe nur die längste Seite: Sind die beiden anderen zusammen länger als sie, existiert das Dreieck. Bei Gleichheit entsteht nur eine flache Strecke.
Typischer Fehler
„Ich zeichne ein Dreieck mit zwei rechten , eine Ecke unten links, eine unten rechts …"
Zwei rechte Winkel verbrauchen schon , für den dritten Winkel bliebe ! Die beiden „senkrechten" Seiten wären parallel und würden sich nie treffen. Der Innenwinkelsatz erlaubt höchstens einen rechten (oder stumpfen) Winkel pro Dreieck.
Übung 1
leichtBerechne den fehlenden : a) , b) ,
Tipp anzeigen
Innenwinkelsatz!
Lösung anzeigen
a)
b) , ein gleichschenklig-rechtwinkliges Dreieck!
Detaillierte Schritterklärung anzeigen
Hier wird jeder Schritt einzeln erklärt, vor allem, warum er gemacht wird.
✦ Empfohlen: Standard – Die normale Erklärungstiefe passt zum Einstieg.
- 1
Den Innenwinkelsatz einsetzen
In jedem Dreieck gilt . Zwei Winkel sind bekannt, der dritte ist der Rest bis .
- 2
a) und b) ausrechnen
a) . b) .
- 3
b) Das besondere Dreieck erkennen
In b) sind zwei Winkel gleich () und einer ist : ein gleichschenklig-rechtwinkliges Dreieck, das „halbe ".
Übung 2
mittelKann ein Dreieck mit diesen Seiten existieren? a) b) c)
Tipp anzeigen
Kürzeste + zweitkürzeste > längste?
Lösung anzeigen
a) ✓ → ja
b) → nein (nur eine flache Strecke, kein echtes Dreieck)
c) ✓ → ja (gleichseitig)
Detaillierte Schritterklärung anzeigen
Hier wird jeder Schritt einzeln erklärt, vor allem, warum er gemacht wird.
✦ Empfohlen: Standard – Die normale Erklärungstiefe passt zum Einstieg.
- 1
Die Dreiecksungleichung als Kriterium
Ein Dreieck existiert nur, wenn die beiden KÜRZEREN Seiten zusammen länger sind als die längste: Sonst können sich ihre Enden nicht über der längsten Seite treffen.
- 2
a) bis c) prüfen
a) ✓ → ja. b) → nein (nur gleich, nicht größer). c) ✓ → ja, sogar gleichseitig.
b)
- 3
Das Kriterium bewusst formulieren
Merksatz: Ein Dreieck aus , , existiert genau dann, wenn die Summe der zwei kleineren Seiten GRÖSSER als die größte ist.
Übung 3
schwerIn einem gleichschenkligen Dreieck ist ein Basiswinkel dreimal so groß wie der an der Spitze. Berechne alle drei Winkel.
Tipp anzeigen
Spitze , Basiswinkel , stelle eine auf.
Lösung anzeigen
Spitzenwinkel , Basiswinkel je :
Winkel: Spitze , Basiswinkel je . (Kontrolle: Summe ✓)
Detaillierte Schritterklärung anzeigen
Hier wird jeder Schritt einzeln erklärt, vor allem, warum er gemacht wird.
✦ Empfohlen: Standard – Die normale Erklärungstiefe passt zum Einstieg.
- 1
Winkel mit einer Variablen benennen
Nenne den Spitzenwinkel . Die BEIDEN Basiswinkel sind im gleichschenkligen Dreieck gleich groß, jeder ist laut Aufgabe .
- 2
Innenwinkelsatz als Gleichung
Alle drei Winkel zusammen: , also und .
Zwischenergebnis
- 3
Alle Winkel angeben und prüfen
Spitze , Basiswinkel je . Kontrolle: ✓.
Zusammenfassung
Dreiecke klassifizierst du doppelt, nach Seiten und nach . Der Innenwinkelsatz () macht aus zwei bekannten Winkeln immer den dritten, beim gleichschenkligen Dreieck helfen die gleichen Basiswinkel. Und bevor du konstruierst, prüft die Dreiecksungleichung, ob das Dreieck überhaupt existieren kann.


