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Funktionen

Direkte und indirekte Proportionalität

Je mehr, desto mehr, oder desto weniger? Beide Zusammenhänge erkennen und berechnen.

Benötigte Grundlagen

Diese Themen kommen in diesem Kapitel vor und wurden vorher schon erklärt. Wenn dir eines davon unsicher vorkommt, frisch es kurz auf, sonst leg direkt los.

Einführung

Doppelt so viele Brötchen kosten doppelt so viel, aber doppelt so viele Maler brauchen halb so lange! Zwei völlig verschiedene Zusammenhänge, die beide ständig im Alltag auftauchen. Wer sie unterscheiden kann, wählt automatisch den richtigen , und tappt nie wieder in die „Alles-ist-proportional"-Falle.

Das kannst du nach diesem Kapitel

  • direkte (Quotientengleichheit) und indirekte Proportionalität (Produktgleichheit) unterscheiden.

  • den für beide Typen korrekt anwenden.

  • die Graphen unterscheiden: Ursprungsgerade vs. Hyperbel.

  • in Sachsituationen entscheiden, welcher Zusammenhang (oder keiner!) vorliegt.

Direkt proportional (Wiederholung)

„Je mehr, desto entsprechend mehr": doppelte Menge → doppelter Preis.

  • Kennzeichen: Quotientengleichheit yx=k\frac{y}{x} = k.
  • : y=k⋅xy = k \cdot x · Graph: Ursprungsgerade (siehe Bild).
  • : zur 11 dividieren, zum Ziel multiplizieren (gleiche Richtung in beiden Spalten).

Warum der Quotient konstant bleibt

Nimm Äpfel für 22 € je Kilogramm:

Menge xxPreis yyyx\dfrac{y}{x}
1 kg1\,\text{kg}22 €22
3 kg3\,\text{kg}66 €22
5 kg5\,\text{kg}1010 €22

Der Quotient ist immer 22, und das ist kein Zufall: Er ist schlicht der Preis pro Kilogramm. Der ändert sich ja nicht, egal wie viel du kaufst.

Deshalb ist die Quotientengleichheit das Erkennungsmerkmal: Steckt hinter der Situation ein fester „Preis pro Stück", muss yx\frac{y}{x} konstant sein.

Diese feste Zahl kk heißt .

Warum der Graph durch den Ursprung geht

Setze x=0x = 0 ein: Null Kilogramm Äpfel kosten null Euro. Der Punkt (0∣0)(0 \mid 0) gehört also immer dazu.

Das ist ein nützlicher Schnelltest: Geht die Gerade nicht durch den Ursprung, ist es keine direkte Proportionalität. Bei einem Handytarif mit Grundgebühr etwa startet die Gerade oberhalb der Null. Dort ist der Dreisatz verboten.

direkt proportional

xy123412345678

: Alle Punkte liegen auf einer Geraden durch den Ursprung. Doppeltes xx → doppeltes yy, der Quotient yx=2\frac{y}{x} = 2 ist konstant.

Indirekt proportional, das neue Muster

„Je mehr, desto entsprechend weniger": doppelt so viele Pumpen → halbe Zeit.

  • Kennzeichen: Produktgleichheit x⋅y=cx \cdot y = c (konstant!).
  • : y=cxy = \frac{c}{x} · Graph: Hyperbel (fällt, berührt die Achsen nie, siehe Bild).
  • : Die Spalten laufen gegenläufig, wird links dividiert, wird rechts multipliziert!

Beispiel: 33 Pumpen leeren ein Becken in 88 Stunden. Für 11 Pumpe: 8⋅3=24 h8 \cdot 3 = 24\,\text{h}; für 44 Pumpen: 24:4=6 h24 : 4 = 6\,\text{h}. Logik-Check: 3⋅8=4⋅6=243 \cdot 8 = 4 \cdot 6 = 24 „Pumpenstunden".

Warum hier das Produkt konstant ist

Der Schlüssel steckt in der Größe, die sich nicht ändert: die zu leistende Arbeit.

Egal wie viele Pumpen laufen, das Becken bleibt gleich groß. Und die Arbeit misst du in „Pumpenstunden": Anzahl der Pumpen mal Laufzeit.

3 Pumpen⋅8 h=244 Pumpen⋅6 h=243 \text{ Pumpen} \cdot 8\,\text{h} = 24 \qquad 4 \text{ Pumpen} \cdot 6\,\text{h} = 24

Deshalb muss das Produkt konstant sein. Genau darin liegt der Unterschied zur direkten , wo der Quotient feststeht.

Suche bei jeder indirekten Aufgabe diese verborgene Gesamtmenge. Sie ist der eigentliche Kern:

Situationkonstante Gesamtmenge
Pumpen ↔ Zeitzu pumpende Wassermenge
Arbeiter ↔ BauzeitGesamtarbeit
Kinder ↔ Reichweite des VorratsGesamtvorrat
Geschwindigkeit ↔ Fahrzeitzurückzulegende Strecke

Warum der Dreisatz hier gegenläufig ist

Beim direkten Dreisatz gehst du „durch die Eins": Eine Einheit kostet kk, also kosten nn Einheiten n⋅kn \cdot k.

Beim indirekten Dreisatz bedeutet die Eins etwas anderes: eine Pumpe braucht die volle Arbeit allein, also die längste Zeit. Deshalb wird beim Schritt zur Eins multipliziert statt dividiert.

3 Pumpen:8 h⟶1 Pumpe:8⋅3=24 h3 \text{ Pumpen}: 8\,\text{h} \quad\longrightarrow\quad 1 \text{ Pumpe}: 8 \cdot 3 = 24\,\text{h}

Und beim Schritt zum Ziel wird dann dividiert. Die beiden Spalten laufen also in entgegengesetzte Richtungen, daher der Name.

indirekt proportional

xy123456712345678910111213

Indirekt : Der Graph ist eine fallende Hyperbel, die die Achsen nie berührt. Hier ist das Produkt konstant: x⋅y=12x \cdot y = 12 (z. B. 1⋅12=2⋅6=3⋅41\cdot12 = 2\cdot6 = 3\cdot4). Mehr xx bedeutet weniger yy.

Welcher Typ liegt vor?

Stelle die Kontrollfrage: „Was passiert bei doppelter Menge?"

  • Wert verdoppelt sich → direkt .
  • Wert halbiert sich → indirekt proportional.
  • Weder noch (z. B. Alter ↦ Größe, Anzahl ↦ Paketporto) → keins von beiden, verboten!

Warum der dritte Fall so wichtig ist

Die ersten beiden Fälle übt man in der Schule ständig, deshalb greifen viele automatisch zum Dreisatz, sobald vier Zahlen im Spiel sind. Genau das geht schief.

Beispiel: Ein Baby ist mit 11 Jahr etwa 75 cm75\,\text{cm} groß. Wie groß ist es mit 2020 Jahren? Der Dreisatz würde antworten: 2020 Jahre sind das 2020-fache von 11 Jahr, also müsste die Größe auch das 2020-fache sein, 1515 Meter.

Das ist offenkundig Unsinn, und der Grund ist einfach: Zwischen Alter und Größe gibt es keinen festen Faktor. Das Wachstum verlangsamt sich.

Beispiel 2: Ein Paket bis 2 kg2\,\text{kg} kostet 55 €, bis 5 kg5\,\text{kg} kostet es 77 €. Auch hier hilft kein Dreisatz, die Post rechnet in Stufen, nicht pro Kilogramm.

Der Test, den du immer machen solltest

Bevor du rechnest, prüfe die Verdopplungsfrage: Wenn ich die eine Größe verdopple, verdoppelt sich die andere wirklich, halbiert sie sich, oder passiert etwas anderes?

Nur bei den ersten beiden Antworten darfst du den Dreisatz benutzen. Diese eine Frage vor jeder Aufgabe erspart dir die meisten Fehler dieses Kapitels.

Denk weiter: Bei einer brennenden Kerze wird die Höhe immer kleiner, je mehr Zeit vergeht, desto weniger Kerze. Ist das indirekt proportional?

Entscheide erst selbst. Die Kerze kennst du aus Klasse 6 ( darstellen): Nach 00, 1010, 2020 und 3030 Minuten war sie 2020, 1717, 1414 und 1111 Zentimeter hoch.

Die Verdopplungsfrage: Von 1010 auf 2020 Minuten verdoppelt sich die Zeit. Indirekt hieße, die Höhe halbiert sich, von 1717 cm auf 8,58{,}5 cm. Gemessen wurden aber 1414 cm.

Die Produktprobe bestätigt es:

10⋅17=17020⋅14=28010 \cdot 17 = 170 \qquad 20 \cdot 14 = 280

Verschiedene Produkte, also keine Produktgleichheit: nicht indirekt proportional.

Was ist es stattdessen? Die Kerze verliert in je 1010 Minuten dieselben 33 cm. Ihr Graph ist eine fallende Gerade, keine Hyperbel, und sie brennt irgendwann ganz herunter. Eine indirekt proportionale Größe erreicht die Null dagegen nie: Wäre einer der beiden Werte null, wäre auch das Produkt null statt konstant. Genau deshalb schmiegt sich die Hyperbel an die Achsen, ohne sie zu berühren.

Der Kern: „Je mehr, desto weniger" ist ein Hinweis, kein Nachweis. Entschieden wird mit der Produktprobe, so wie bei der direkten Proportionalität mit der Quotientenprobe. Darum steht oben nicht einfach „je mehr, desto weniger", sondern „je mehr, desto entsprechend weniger".

Andersherum gilt dasselbe: Der Handytarif mit Grundgebühr aus dem ersten Abschnitt steigt, direkt proportional ist er trotzdem nicht.

Deine Antwort darf anders klingen. Wichtig ist, dass du nicht der Richtung glaubst, sondern nachrechnest.

Indirekter Dreisatz

Für ein Ferienlager reicht der Essensvorrat für 40 Kinder genau 12 Tage. Es kommen aber 48 Kinder. Wie lange reicht der Vorrat?

  1. 1

    Was ist gegeben, was ist gesucht?

    Gegeben: 4040 Kinder →\to 1212 Tage. Gesucht: die Reichweite bei 4848 Kindern.

    Bevor du rechnest, klärst du den Typ. Erst danach weißt du, ob du multiplizieren oder dividieren musst.

  2. 2

    Schritt 1: Die Verdopplungsfrage stellen.

    Was passiert bei doppelt so vielen Kindern? Der Vorrat ist derselbe, also reicht er halb so lange.

    Mehr Kinder → weniger Tage: Das ist indirekt .

  3. 3

    Schritt 2: Die verborgene Gesamtmenge finden.

    Bei indirekter Proportionalität steht immer eine Gesamtmenge dahinter, die sich nicht ändert. Hier ist es der Vorrat, gemessen in „Kind-Tagen":

    40 Kinder⋅12 Tage=480 Kind-Tage40 \text{ Kinder} \cdot 12 \text{ Tage} = 480 \text{ Kind-Tage}

    Das ist die Portionenzahl im Lager. Sie bleibt gleich, egal wie viele Kinder kommen.

  4. 4

    Schritt 3: Auf die neue Kinderzahl umrechnen.

    Die 480480 Portionen verteilen sich jetzt auf 4848 Kinder:

    480:48=10480 : 48 = 10

    Der Vorrat reicht also 10 Tage.

  5. 5

    Schritt 4: Gegenprobe über die Produktgleichheit.

    40⋅12=48048⋅10=480  ✓40 \cdot 12 = 480 \qquad 48 \cdot 10 = 480 \; ✓

    Beide Produkte stimmen überein, das bestätigt die indirekte Proportionalität.

  6. 6

    Schritt 5: Plausibilität prüfen.

    Mehr Kinder essen den Vorrat schneller auf. Das Ergebnis (1010 Tage) muss also kleiner als 1212 sein ✓

    Der typische Fehler wäre hier gewesen, mit dem direkten zu rechnen: 12:40⋅48=14,412 : 40 \cdot 48 = 14{,}4 Tage. Mehr Kinder und trotzdem länger satt. Das kann nicht stimmen. Genau deshalb steht die Typfrage am Anfang.

Der Vorrat reicht für 48 Kinder genau 10 Tage.

Typ bestimmen und rechnen

a) 5 m Stoff kosten 12,50 €. Was kosten 8 m? b) Mit 60 km/h braucht ein Bus 40 Minuten. Wie lange braucht er mit 80 km/h?

  1. 1

    Was ist gesucht? Zwei Ergebnisse, und die Aufgabe prüft vor allem, ob du den Typ richtig erkennst.

    Die beiden Teilaufgaben sehen ähnlich aus, sind aber gegensätzlich. Stelle deshalb bei jeder einzeln die Verdopplungsfrage.

  2. 2

    Teil a): Schritt 1: Typ bestimmen.

    Doppelt so viel Stoff kostet doppelt so viel Geld → .

    Die verborgene Konstante ist hier der Preis pro Meter.

  3. 3

    Teil a): Schritt 2: Über die Eins rechnen.

    Erst der Preis für einen Meter (dividieren):

    12,50 Euro:5=2,50 Euro pro Meter12{,}50\text{ Euro} : 5 = 2{,}50\text{ Euro pro Meter}

    Dann für acht Meter (multiplizieren):

    8⋅2,50 Euro=20 Euro8 \cdot 2{,}50\text{ Euro} = 20\text{ Euro}

    Beide Spalten laufen in dieselbe Richtung, typisch direkt.

  4. 4

    Teil b): Schritt 3: Typ bestimmen.

    Doppelte Geschwindigkeit bedeutet halbe Fahrzeit → indirekt proportional.

    Die verborgene Konstante ist die Strecke: Sie ändert sich nicht, egal wie schnell der Bus fährt.

  5. 5

    Teil b): Schritt 4: Über das Produkt rechnen.

    Rechne die Strecke aus, in „Geschwindigkeit mal Zeit":

    60⋅40=2 40060 \cdot 40 = 2\,400

    Bei 8080 km/h gilt dasselbe Produkt:

    2 400:80=30 Minuten2\,400 : 80 = 30 \text{ Minuten}
  6. 6

    Schritt 5: Beide Ergebnisse prüfen.

    • a) Mehr Stoff → mehr Geld: 2020 € >> 12,5012{,}50 € ✓
    • b) Schneller fahren → weniger Zeit: 3030 min << 4040 min ✓

    Merke dir den Unterschied: Bei a) bleibt der Quotient gleich (2,502{,}50 € pro Meter), bei b) das Produkt (2 4002\,400). Wer das verwechselt, rechnet die richtige Aufgabe auf die falsche Weise.

a) 8 m8\,\text{m} Stoff kosten 20 € · b) Mit 8080 km/h braucht der Bus 30 Minuten.

Typischer Fehler

„4 Maler brauchen 6 Tage. 8 Maler brauchen dann… 6⋅2=126 \cdot 2 = 12 Tage!" (Direkter bei indirektem Zusammenhang.)

Mehr Maler arbeiten schneller, nicht langsamer! Doppelte Malerzahl → halbe Zeit: 3 Tage. Kontrolle über die Produktgleichheit: 4⋅6=24=8⋅34 \cdot 6 = 24 = 8 \cdot 3 „Malertage" ✓. Vor jedem Dreisatz die Kontrollfrage stellen, sonst wird aus jeder Baustelle eine Endlos-Baustelle.

Übung 1

leicht

Entscheide: direkt, indirekt oder keins von beiden? a) Anzahl Eintrittskarten ↦ Gesamtpreis b) Geschwindigkeit ↦ Fahrzeit (feste Strecke) c) Körpergröße ↦ Schulnote

Tipp anzeigen

Kontrollfrage: Was passiert bei doppelter Menge?

Lösung anzeigen

a) direkt (doppelte Karten, doppelter Preis)

b) indirekt (doppeltes Tempo, halbe Zeit)

c) keins von beiden, kein rechnerischer Zusammenhang!

Detaillierte Schritterklärung anzeigen

Hier wird jeder Schritt einzeln erklärt, vor allem, warum er gemacht wird.

Erklärungstiefe

✦ Empfohlen: Standard – Die normale Erklärungstiefe passt zum Einstieg.

  1. 1

    Die Testfrage: Was passiert beim Verdoppeln?

    Direkt: doppelt so viel xx → doppelt so viel yy. Indirekt: doppelt so viel xx → HALB so viel yy. Passt beides nicht: keins von beiden.

  2. 2

    a) und b) einordnen

    a) Doppelt so viele Karten → doppelter Preis: DIREKT. b) Doppeltes Tempo → halbe Fahrzeit (die Strecke ist fest): INDIREKT.

  3. 3

    c) Der Fall ohne Zusammenhang

    Körpergröße und Schulnote: Es gibt keine Rechenregel, die aus Zentimetern Noten macht, keins von beiden.

Übung 2

mittel

6 Bagger heben eine Grube in 10 Stunden aus. a) Wie lange brauchen 4 Bagger? b) Wie viele Bagger braucht man, um in 6 Stunden fertig zu sein?

Tipp anzeigen

Produktgleichheit: Baggerstunden konstant.

Lösung anzeigen

Konstante: 6⋅10=606 \cdot 10 = 60 Baggerstunden.

a) 60:4=1560 : 4 = 15 Stunden

b) 60:6=1060 : 6 = 10 Bagger

Detaillierte Schritterklärung anzeigen

Hier wird jeder Schritt einzeln erklärt, vor allem, warum er gemacht wird.

Erklärungstiefe

✦ Empfohlen: Standard – Die normale Erklärungstiefe passt zum Einstieg.

  1. 1

    Die feste Gesamtarbeit bestimmen

    Mehr Bagger → weniger Zeit: indirekte . Konstant ist das PRODUKT: 6⋅10=606 \cdot 10 = 60 Baggerstunden Gesamtarbeit.

  2. 2

    a) Zeit für 4 Bagger

    6060 Baggerstunden auf 44 Bagger verteilt: 60:4=1560 : 4 = 15 Stunden.

    60:4=1560 : 4 = 15

    Zwischenergebnis

    1515 Stunden

  3. 3

    b) Bagger für 6 Stunden

    6060 Baggerstunden in 66 Stunden schaffen: 60:6=1060 : 6 = 10 Bagger.

Übung 3

schwer

Ein Schwimmbecken wird von 3 gleichen Pumpen in 8 Stunden gefüllt. Nach 2 Stunden fällt eine Pumpe aus. Wie lange dauert das Füllen insgesamt?

Tipp anzeigen

Rechne in „Pumpenstunden": Wie viel Arbeit ist nach 2 Stunden geschafft?

Lösung anzeigen

Gesamtarbeit: 3⋅8=243 \cdot 8 = 24 Pumpenstunden.

Nach 2 Stunden mit 3 Pumpen: 66 Pumpenstunden geschafft, es fehlen 1818.

Die restlichen 2 Pumpen brauchen dafür 18:2=918 : 2 = 9 Stunden.

Gesamt: 2+9=112 + 9 = 11 Stunden.

Detaillierte Schritterklärung anzeigen

Hier wird jeder Schritt einzeln erklärt, vor allem, warum er gemacht wird.

Erklärungstiefe

✦ Empfohlen: Standard – Die normale Erklärungstiefe passt zum Einstieg.

  1. 1

    Gesamtarbeit in Pumpenstunden

    33 Pumpen brauchen 88 Stunden: Das Becken kostet 3⋅8=243 \cdot 8 = 24 Pumpenstunden.

  2. 2

    Phase 1 abrechnen

    Die ersten 22 Stunden mit 33 Pumpen: 2⋅3=62 \cdot 3 = 6 Pumpenstunden erledigt. Rest: 24−6=1824 - 6 = 18 Pumpenstunden.

    24−2⋅3=1824 - 2 \cdot 3 = 18

    Zwischenergebnis

    1818 Pumpenstunden offen

  3. 3

    Phase 2 und Gesamtzeit

    Die restlichen 1818 Pumpenstunden schaffen 22 Pumpen in 18:2=918 : 2 = 9 Stunden. Gesamt: 2+9=112 + 9 = 11 Stunden.

Zusammenfassung

Zwei Muster, ein Test: Verdoppelt sich der Wert mit der Menge, ist es (Quotient konstant, Ursprungsgerade); halbiert er sich, ist es indirekt (Produkt konstant, Hyperbel). Beim indirekten laufen die Spalten gegenläufig, und die Produkt-Konstante (Malertage, Pumpenstunden) macht jede Aufgabe zur einfachen Division. Nicht vergessen: Manche sind keins von beidem!